be.bra - Verlag

Der be.bra verlag hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1994 als unabhängiger Verlag mit populären Sachbüchern zu den Themenfeldern Geschichte, Kultur, Architektur und Zeitgeschichte einen Namen gemacht. Mit anfangs rund 30 Neuerscheinungen im Jahr widmete sich das Verlagsprogramm zunächst den dynamischen Veränderungen, die in der Mitte Europas, im Raum Berlin-Brandenburg, ihren Ausgangspunkt nahmen.

Im Laufe der Jahre rückten immer stärker gesamtdeutsche Themen und Fragestellungen in den Mittelpunkt des Interesses, sei es in Manfred Görtemakers Epochenporträt „Weimar in Berlin“ oder in Thomas Flemmings „Kein Tag der deutschen Einheit – 17. Juni 1953“. Mit Peter Kaszas spannender Analyse „Fußball spielt Geschichte. Das Wunder von Bern 1954“ und Volker Koops Buch „Das Recht der Sieger. Absurde alliierte Befehle im Nachkriegsdeutschland“ hat sich der be.bra verlag inzwischen endgültig als gute Adresse für Literatur zur deutschen Zeitgeschichte etabliert.

Erfolgreich verlief auch die Ausweitung des Verlagsprogramms in Richtung Belletristik: Im Frühjahr 2001 wurde der berlin.krimi.verlag als Imprint des be.bra verlags aus der Taufe gehoben. Hier erscheinen jährlich vier – vor allem historische – Kriminalromane. Mit den „Preußenkrimis“ von Tom Wolf gelang es dabei sogar, ein neues Genre auf dem Markt zu etablieren.

Zur Jahreswende 2002/2003 kam ein weiteres Programmsegment hinzu: der be.bra wissenschaft verlag mit den Schwerpunkten Medizingeschichte, brandenburgisch-preußische Geschichte und jüdische Kulturgeschichte. Hier erscheinen u. a. zahlreiche Veröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission e. V., des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und des Moses Mendelssohn Zentrums an der Universität Potsdam.

Im Herbst 2004 hat sich der be.bra verlag erneut vergrößert: die edition q sowie die berlin edition wurden aus dem Quintessenz Verlag übernommen. Diese Editionen waren in den 1980-er Jahren als Imprints im Bereich des populären Sachbuches und der Regionalliteratur zu Berlin begründet worden. Sie wiesen schon immer eine große Nähe zum Programm des be.bra verlags auf und tragen nun dazu bei, das Profil des Hauses weiter zu schärfen. Das belletristische Programm wurde durch die viel beachtete Japan Edition erweitert, die innerhalb der edition q erscheint. Als einzige literarische Reihe in Deutschland publiziert sie zeitgenössische japanische Autoren.

Für ein Programm mit inzwischen etwa 60 Neuerscheinungen im Jahr braucht man nicht nur produktive Autoren und engagierte Mitarbeiter, sondern vor allem auch eines: interessierte und neugierige Leser! In diesem Sinne wünschen wir uns von Ihnen, dass Sie den be.bra verlag auch bei seiner zukünftigen Arbeit weiter mit Ihrer Kritik, aber auch mit Ihrem Lob begleiten mögen.

Text: Oliver Hees

Infos: www.bebraverlag.de

 

1.1.07 10:32

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